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Was tun, wenn ein Kunde nicht bezahlt?

Idealtypisch läuft ein Auftrag so ab, dass Du nach einem Gespräch mit dem Kunden ein Angebot erstellst, der Kunde nimmt das Angebot an, Du erledigst den Auftrag, erstellst eine Rechnung, die Rechnung wird innerhalb der Frist bezahlt und kann verbucht werden. Was aber tun, wenn der Auftrag erfüllt wurde, Du die Rechnung geschrieben hast und der Kunde einfach nicht bezahlt? Wir haben in diesem Artikel beschrieben, wie Du in einem solchen Fall vorgehen kannst und wie Dir Papierkram mit den integrierten Mahnfunktionen dabei hilft, an Dein Geld zu kommen.

Welche Anforderungen muss eine Rechnung erfüllen, damit ein Vorsteuerabzug zulässig ist?

Das Hessische Finanzgericht hat in seinen letzten beiden Entscheidungen zu den umsatzsteuerlichen Rechnungsanforderungen klargestellt, dass eine ordnungsgemäße Rechnung zwingend eine eindeutige Identifizierung der Leistung ermöglichen muss. Dies gilt nach Auffassung des Gerichts selbst beim massenhaften Handel von Kleidungsstücken und von Modeschmuck im sogenannten Niedrigpreissegment.

Neues Urteil: Der Ausfall privater Darlehensforderungen führt zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust

Der Bundesfinanzhof hat für Steuerpflichtige erfreulicherweise entschieden, dass der endgültige Ausfall einer Kapitalforderung nach Einführung der Abgeltungsteuer zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust in der privaten Vermögenssphäre führt. Rechtsgrundlage ist § 20 Abs. 1 Nr. 7 des Einkommensteuergesetzes, wonach die Darlehensforderung zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehört. Der Bundesfinanzhof begründet sein Urteil mit der Feststellung, dass seit Einführung der Abgeltungsteuer 2009 eine vollständige steuerrechtliche Erfassung aller Wertveränderungen im Zusammenhang mit Kapitalanlagen vom Gesetzgeber angestrebt wurde.

Neue Urteile zum Vorsteuerabzug und zum Zeitpunkt der Vorsteuerkorrektur

Der Europäische Gerichtshof hat jetzt endgültig Klarheit bezüglich der Frage geschaffen, ob eine reine Postanschrift für den Vorsteuerabzug ausreichend ist. Hintergrund ist, dass eine Rechnung, damit diese zum Vorsteuerabzug berechtigt, neben weiteren Merkmalen auch die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers beinhalten muss. Hier war strittig, ob ein Vorsteuerabzug auch dann möglich ist, wenn unter dieser Anschrift keine tatsächliche wirtschaftliche Aktivität entfaltet wird, sondern es sich um eine reine Postanschrift handelt.

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Michael Kaiser
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