
30. Oktober 2018
Der Vorsteurrabzug ist eines der häufigsten Konfliktfelder in der Betriebsprüfung und momentan stark im Fokus der Prüfer. Deshalb sollten stets darauf geachtet werden, dass jede Eingangsrechnungen die vom Umsatzsteuergesetzt geforderten Bestandteile enthält.

17. Oktober 2018
Die Finanzverwaltung geht zunehmend dazu über, die eingereichten Steuererklärungen vollautomatisiert elektronisch zu verarbeiten. Dies führt dazu, dass immer weniger Steuererklärungen individuell geprüft werden. Im Ergebnis werden dadurch auch individuelle Hinweise bzw. Erläuterungen der Steuerpflichtigen immer häufiger nicht beachtet.

11. Oktober 2018
Glücklicherweise hat der Bundesfinanzhof den Eifer der Finanzverwaltung zur weiteren Verschärfung der Anforderungen an eine zum Vorsteuerabzug berechtigende ordnungsgemäße Rechnung ein wenig gebremst. Nach Auffassung der Richter muss eine ordnungsgemäße Rechnung insbesondere die folgenden Angaben enthalten:

10. Oktober 2018
Erwirtschaften Personengesellschaften neben ihren freiberuflichen Einkünften auch gewerbliche Einkünfte, so gilt der Betrieb der Personengesellschaft in vollem Umfang als Gewerbebetrieb, selbst wenn sie hauptsächlich nicht gewerbliche Einkünfte erzielt.

02. Oktober 2018
Tankgutscheine sind ein beliebtes Mittel zur Mitarbeitermotivation – zumal diese in gewissen Grenzen steuerfrei sind (Sachbezugsfreigrenze von max. 44,00 € monatlich). Jetzt hat das sächsische Finanzgereicht entschieden, dass dies jedoch nur dann gilt, wenn die Gutscheine monatlich ausgehändigt werden. Werden die Tankgutscheine hingegen für mehrere Monate im Voraus überlassen, gilt der gesamte Sachbezug bereits bei Erhalt der Gutscheine als zugeflossen.

26. September 2018
Mit einem aktuellen Urteil hat das Finanzgericht München die Anwendung der Fahrtenbuchmethode an eine weitere Voraussetzung geknüpft. Demnach müssen die dem Fahrzeug zuzuordnenden Aufwendungen durch einzeln aufgezeichnete Belege nachweisbar sein.

19. September 2018
Als Unternehmer bist Du darauf angewiesen, dass Deine Kunden die an sie gestellten Rechnungen begleichen. Im Idealfall überweist der Kunde die Rechnung sofort nach Erhalt, dieser dürfte aber in der Realität eher selten eintreffen. Um Deinem Kunden zu signalisieren, ab wann er in Zahlungsverzug gerät und damit Du weißt, wann Du mit dem Geld rechnen kannst, solltest Du immer eine Zahlungsfrist auf Deinen Rechnungen angeben.

27. August 2018
Die Finanzverwaltung überwacht bereits seit mehreren Jahren Verkäufe über Internetplattformen wie beispielsweise Ebay. Im Fokus der Überprüfungen stehen immer wieder auch angebliche Privatverkäufer, die unter Angabe eines beliebigen Nutzernamens häufig Waren in „großer“ Menge veräußern. Da sich die Verkäufer selbst nicht als Unternehmer sehen („Privatverkäufer“) werden die aus den Geschäften erzielten Umsätze weder in der Einkommensteuer- noch in der Umsatzsteuererklärung angeben.

22. August 2018
Kosten für Firmenwagen (Dienstwagen) sind grundsätzlich in vollem Umfang als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn eine betriebliche Veranlassung für den Wagen besteht. Diese betriebliche Veranlassung wird bei Arbeitnehmern grundsätzlich bejaht, da der Firmenwagen regelmäßig zu einem Lohnbestandteil wird.

16. August 2018
Arbeitszimmer und deren steuerliche Berücksichtigung sind nach wie vor ein Thema in der Finanzrechtsprechung, zumal immer wieder neue Sachverhaltskonstellationen auftauchen, die gerichtlich geklärt werden müssen.

09. August 2018
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 1. März 2018 (V R 18/17) entschieden, dass sich die für den Vorsteuerabzug aus Rechnungen zwingend erforderliche Angabe des Leistungszeitpunkts auch aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben kann, wenn davon auszugehen ist, dass die Leistung im Monat der Rechnungsausstellung bewirkt wurde.

07. August 2018
Rechnungen schreiben dürfte den Teil der Buchhaltung darstellen, den man als Selbstständiger am liebsten erledigt. Schließlich bedeutet das Schreiben und Absenden einer Rechnung, dass das in Rechnung gestellte Geld üblicherweise bald aufs Konto fließen wird. Wird eine Rechnung per E-Mail versendet, erreicht sie den Empfänger wesentlich schneller und kann so auch schneller beglichen werden. Aber ist es rechtlich in Ordnung, Rechnungen per Mail zu versenden?
Erfahrungsberichte von Nutzer:innen, die in den Bereichen Sozialpädagogik, Film, Fernsehen, Rundfunk, Organisation, Design, Fotografie und Webdesign arbeiten.
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